Harthauer Quarzknauer 
"Benitit" 

Sie muten an wie seltene Versteinerungen von Leitbündeln riesiger Grünpflanzen, die Harthauer Knauern.

Zu finden sind diese Quarzknollen in den Tälern und Canyons von Harthau, die rechts und links die Bergzüge des Harthwaldes, Pfarrhübels und Harthberges einschneiden und kerben, das Flussbett der Würschnitz befüllen. 

Hart sind sie. 
Ein Grauen für die Bergleute, die Stollen und Kriechgänge in die Harthauer Berge treiben wollten und wollen, geben doch die Knauern aufgrund ihrer Struktur und Widerspenstigkeit nicht nach, zerfasern nicht, zersplittern nie. 
So also kommen die Hauer nicht umhin, die "Benitit"-Quarzknollen rundherum und im Ganzen aus den Harthauer Bergen herauszumeißeln, bevor der Erzgang weiter verfolgt werden kann. 

Die Natur hat dieses Problem vor Urzeiten auf ihre Art gelöst. 

In Millionen und Abermillionen Jahren umspülten Wassermassen den Chloritschiefer, der die Knollen umspann, erodierten ihn von diesen ab, zurück blieben Staub, Grünsteinbrocken und abgerollte Quarz- Handstücke mit eingeschlossenen Chloritschieferbestandteilen. 
Und eben diese charakteristisch- symmetrisch angeordneten Luftblasen, welche an Leitbündel erinnern und doch nur auf die rasante Schnelligkeit und Macht der Natur hinweisen, die die Vulkanausbrüche damals mit sich brachten, ja sich verantwortlich zeichneten für die massiven Gesteinsmassen, welche sich über die Bruchschollen ergossen, Geröll in riesiger Hitze zum Verschmelzen zwangen, Quarzknauern formierten, es den Luftblasen, die versuchten bis zur Oberfläche aufzusteigen, nicht ermöglichten in dieser Eile, als Gas zu entweichen. 

So entstanden diese symmetrisch angeordnete Strukturen als Zeugen der imaginären Kraft der  
Luftblasen, eingemeißelt in das Quarzgestein, für die Ewigkeit und für uns festgehalten in 
Harthauer Quarzknauern. 

Gesammelt, archiviert und der renommierten Chemnitzer Firma HQM zur Bestimmung der Elemente übereignet, liegt Ihnen hiermit der Prüfbericht des charakteristischen Harthauer Gesteins vor. 

Die REM- Analysen des Harthauer Goldes und der Harthauer Quarzknauer "Benitit", benannt nach seiner Sammlerin: 

Benita Martin. 


 

"Benitit" eingearbeitet im "3D Edelsteinbaum Harthau"
"Benitit" eingearbeitet im "3D Edelsteinbaum Harthau"
"Der 3D Edelsteinbaum" in Chemnitz an der B 95
"Der 3D Edelsteinbaum" in Chemnitz an der B 95