Harthauer Wappen

Historie
Wappen des Ortsteils Chemnitz-Harthau

Das Harthauer Wappen existiert seit 26. Januar 2014. Es wurde entwickelt, um Harthau als Ortsteil von Chemnitzein Symbol der Geschlossenheit für die Durchsetzung der Maßnahmen gegen die drohenden Hochwasser zu verleihen.

Die Führungsberechtigung gilt für alle niedergelassenen Einwohner, Firmen und Vereine von Chemnitz-Harthau, die sich für das Gemeinwohl Harthaus einsetzen. Geführt wird das Wappen in der online-Zeitung Harthauer Rundschau LiveJournal seit August 2013, von den mittelständischen Unternehmen Harthaus, als Briefkopf bei Anschreiben an die Talsperrenverwaltung Sachsen, Chemnitzer Behörden und Ämtern, auf Trikots, Stempeln, Siegeln, Aufklebern und Fahnen.

Das Wappen wurde von Benita Martin entworfen und gestiftet.

Symbolik

Blasonierung: Unter grünem Stufengiebelschildhaupt und auf einem mit goldenen Kugeln bestreuten grünen Dreiberg in Gold ein steigender rotbewehrter und rotgezungter schwarzer Wolf, ein schräg rechts gestelltes schwarzes Benediktinerkreuz haltend.

Die sächsischen Farben Grün-Gold-Schwarz verweisen auf die Zugehörigkeit zum Freistaat Sachsen. Schwarz und Gold, aus dem Wappen von Chemnitz entlehnt, sollen auch an die Zugehörigkeit zu Chemnitz erinnern. Der Dreiberg soll auf die Lage am Nordrand des Erzgebirges und den Harthauer Berg verweisen. Das Benediktinerkreuz soll an das Benediktinerkloster erinnern, zu dem Harthau in der Spätgotik zugehörig war. Die Stufengiebelteilung soll einen Bezug zu den regionalen zeitgenössischen Bauten, die zur Zeit der Industrialisierung entstanden, herstellen. Die gestreuten Kugeln auf grünem Grund sollen an die Bergbautradition (Chloritschiefer mit Hornblendeinschlüssen) in der Region erinnern. Der Wolf soll an die schon unter Kurfürst August beliebte Jagdtradition erinnern und greift auch regionale Sagen und Geschichten auf.


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